So fing alles an

Im Herbst 2020 organisierte das Weiterbildungsformat „Schwerte zusammen“ den Besuch eines landwirtschaftlichen Hofes in Selm-Bork, der regional, saisonal, umweltschonend und mit viel Liebe und Engagement bewirtschaftet wird. Dies hat die Teilnehmer*innen so tief beeindruckt, dass der Wunsch entstand, auch in der Region Schwerte eine Solidarische Landwirtschaft aufzubauen. 
In einer ersten Auftaktveranstaltung, als Workshop gestaltet, haben sich etwa 35 Menschen zusammengefunden. Von einem Referenten des bundesweiten Netzwerkes Solidarische Landwirtschaft wurden die Teilnehmer*innen mit einem spannenden und anschaulichen Vortrag über die Grundprinzipien der Solidarischen Landwirtschaft und deren Einordnung in globale und politische Zusammenhänge informiert. Eingehend erläuterte der Referent auch das Bieter*innen-Verfahren, bei dem nicht nur die Solidarität mit den Landwirt*innen im Zentrum steht, sondern auch die mit den Ernteteiler*innen. 



Unsere Visionen

  • Entwicklung von Ernährungssouveränität und regionaler Resilienz 
  • Erfahrungsmöglichkeiten und pädagogische Arbeit im Bereich Natur- und Umweltschutz, Gartenbau und Landwirtschaft
  • Erhalt und Weiterentwicklung von alten und samenfesten Gemüsesorten
  • Unterstützung der umweltschonenden Landwirtschaft zur gemeinschaftlichen Selbstversorgung
  • Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und Verpackungsmüll
  • Öffentlichkeitsarbeit für das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft


Mehr zum Konzept der Solidarischen Landwirtschaft findest Du beim bundesweiten Netzwerk Solidarische Landwirtschaft



So finanzieren wir uns

Das Ziel unseres Vereins ist der Erhalt und die Förderung von kleinbäuerlicher, umweltschonender, klimagerechter und sozialer Landbewirtschaftung und die Vermittlung von Kenntnissen darüber.  

Dies finanzieren wir Eigenkrautler*innen mit unseren Vereins- und Erntebeiträgen

Auch dabei sind wir solidarisch miteinander.

Entsprechend Deinen Möglichkeiten bestimmst Du Deinen jährlichen Vereinsbeitrag:

  • Regelbeitrag 30 €
  • nach Selbsteinschätzung 15 €
  • Förderbeitrag mehr als 30 €


Die Ernte, die bei der Landbewirtschaftung entsteht, verteilen wir wöchentlich unter den Ernteteiler*innen, die dafür einen Erntebeitrag, entsprechend ihren finanziellen Möglichkeiten, leisten.

  • Auf der Bieter*innen-Runde erläutern die Landwirt*innen und Gärtner*innen die Jahreskosten für die Landbewirtschaftung. Diese bestehen aus den Lohnkosten und den Betriebskosten. Das sind u.a. die Kosten für Pflanzen, Saatgut, Wasser, Strom, Werkzeuge etc.
  • Aus diesen Kosten errechnet sich der Richtwert für den monatlichen Erntebeitrag je Ernteteiler*in.
  • In der Bieter*innen-Runde geben dann alle geheim ihr Angebot ab und orientieren sich entweder am Richtwert, darüber oder darunter. Alle geben so viel sie können.


Für wie viele Personen reicht ein Ernteanteil und wie viel kostet er?

Die Kosten für einen Ernteanteil liegen im Monat zwischen 85 € und 100 €.

Der Ernteertrag ist von den Jahreszeiten und der Witterung abhängig. Im Frühjahr fällt er geringer aus, in der Haupterntezeit jedoch, im Sommer und Herbst, ist die Ernte oft so reichhaltig, dass das Gemüse haltbar gemacht werden muss. Wenn Du möchtest, kannst Du Deinen Ernteanteil auch mit jemandem teilen. Dies musst Du aber selbst organisieren.




Unser Team

Hier seht Ihr den Vorstand, der den Verein initiiert hat:
v.l.n.r. Anke Skupin, Marco de Matteis, Udo Bußmann, Birgit Wippermann, Uschi Dören, Angelika de Matteis, Ingrid Roth-Bußmann
Auf´m Acker mit hoffentlich Gemüsesorten, welche wir demnächst ernten.